Bergregion Obersimmental-Saanenland

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

Geschäftsbericht 2018

Geschäftsbericht Bergregion OS-SA 2018

1. Rückblick und Ausblick der Präsidenten

«Planungen sind gut und wichtig. Sie zwingen uns, uns mit der Zukunft und generell unserer Entwicklung auseinanderzusetzen. Als Ziel muss bleiben, die Planung umzusetzen, sie zu einem guten Ende zu bringen.»

Aufgabe der Berg- und Planungsregion ist es, durch gemeinsame, überkommunale, planerische Massnahmen, eine sinnvolle, nachhaltige, strukturell ausgewogene, wirtschaftliche und besiedlungsmässige Entwicklung der Region anzustreben. Dem Sinn nach steht dies so in unseren Statuten.
Mit der Genehmigung des Regionalen Landschaftsrichtplans ist ein erster Schritt auf dem Weg zur Umsetzung gemacht. In unserem Regionalen Landschaftsrichtplan werden behördenverbindliche Aussagen zu Natur-, Siedlungs- und Erholungsräumen sowie deren mittel- und langfristige Entwicklung gemacht. Richtpläne zeigen auch die Abstimmung der verschiedenen Räume und raumwirksamen Tätigkeiten aufeinander auf. Sie beinhalten Aussagen zur anzustrebenden Entwicklung und der zeitlichen Folge. Soweit so gut, aber umgesetzt ist damit noch nichts. Mit der vorliegenden Richtplanung hat die Region die Voraussetzung geschaffen, für die Weiterplanung und Umsetzung auf kommunaler Ebene. So basieren zum Beispiel Planungen von Bergbahnprojekten in der Regel auf regionalen Planungen und Aussagen zu touristischen Intensiv-Erholungsgebieten. Auch bei Siedlungsgebieten und öffentlichem Verkehr ist eine regionale Abstimmung eine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung bei den Gemeinden.
Der 2018 genehmigte Regionale Landschaftsrichtplan hat die Vorgängerplanung aus dem Jahr 1984 abgelöst. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht so gross, dass der neue Landschaftsrichtplan ebenfalls das Alter von über dreissig Jahren erreicht. Zu schnelllebig ist unsere Zeit, mit der Konsequenz planerische Antworten zu liefern auf die sich stellenden Herausforderungen.

Grosse regionale Herausforderungen sind die Mountainbike-Richtplanung sowie die Arbeiten rund um den Campus und das Medizentrum für die Gesundheitsversorgung der Region. In der Mountainbike-Richtplanung sind es Themen wie Fahr- und Wegerechte aber auch Haftungsfragen der Grundeigentümerschaft welche beschäftigen. Solange die Diskussionsbereitschaft vorhanden ist, können gemeinsame Lösungen gefunden werden. Wenn sich aber Grundeigentümer einer Durchfahrt für Mountainbikes verweigern und keine Alternativen gefunden werden können, muss in der Konsequenz eine Route gestrichen werden und keine Umsetzung kommt zustande.
In der Spitalthematik stehen wir vor einer sehr komplexen Situation mit vielen Beteiligten und noch mehr Parametern, welche beachtet werden wollen. Positiv stimmen uns das grosse Engagement der Gesundheits- und Fürsorgedirektion GEF mit ihrem Direktor Pierre-Alain Schnegg und seinem Kader. Auch die Gemeinden und Beteiligten in den Kommissionen und Arbeitsgruppen ziehen am gleichen Strick und in die gleiche Richtung. Ziel ist und bleibt, für die Bevölkerung, unsere Region und ihre Gäste eine gute, zeitgemässe, integrierte Gesundheitsversorgung vor Ort sicherzustellen. Für diese planerische Umsetzung setzen wir uns mit aller Kraft ein.

Wir danken allen die mitziehen und sich engagieren für die Zusammenarbeit und den Einsatz für unsere Region.
April 2019, für die Bergregion Obersimmental-Saanenland

Toni von Grünigen, Albin Buchs – Co-Präsidenten

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