Bergregion Obersimmental-Saanenland

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

Geschäftsbericht 2016

Geschaeftsbericht BR OS-SA 2016

1. Rückblick und Ausblick der Präsidenten
Die Bergregion Obersimmental-Saanenland soll sich gemäss Statuten für überkommunale Aufgaben der Mitglieder einsetzen. Weiter ist «durch gemeinsame Massnahmen eine sinnvolle, nachhaltige, strukturell ausgewogene, wirtschaftliche und besiedlungsmässige Entwicklung der Region anzustreben.»
Die überkommunale Abstimmung der regionalen Bedürfnisse in Bezug auf die Siedlungsentwicklung und den Verkehr, werden von Bund und Kanton gefordert und gefördert. Im Planungsinstrument des Regionalen Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept RGSK wird diesem regionalen Denken nachgelebt. Auch im Regionalen Landschaftsrichtplan und dem Regionalen touristischen Entwicklungskonzept RTEK sind wir zu einer regionalen und überregionalen Zusammenarbeit herausgefordert. Aus Sicht der Gemeinden ist ein Trend zur Regionalisierung feststellbar. Dabei ist es nicht so, dass die Gemeinden ihrer Aufgaben enthoben würden oder Gemeindeaufgaben an die Region abgetreten werden. Vielmehr sind wir im Gemeindeverbund, also der Region gefordert, uns bezüglich der von Bund und Kanton übertragenen Aufgaben planerisch Gedanken zu machen um unsere kommunalen Interessen, regional abzustimmen. Das muss in unserem ureigensten Interesse sein und entspricht auch der statutarischen Forderung nach einer nachhaltigen, strukturell ausgewogenen sowie wirtschaftlich und besiedlungsmässigen Regionalentwicklung.
Die regionale Zusammenarbeit von kommunal gewählten Vertretern verlangt von allen Beteiligten eine gewisse Weitsicht. Bei dieser Kooperation geht es nicht mehr um die Vertretung von Eigeninteressen sondern um die strategische Abstimmung der regionalen Ausrichtung. Kommunale Planungsinteressen müssen aufeinander abgestimmt werden. Der Prozess braucht Zeit, Geduld und Verständnis für andere, ebenfalls legitime Anliegen. Ein erfolgreicher Prozess lässt den Umkehrschluss zu «Was gut ist für die Region – hilft letztendlich auch den Gemeinden», weil nur was den Gemeinden nützt, kann regional auch durchgesetzt werden.
Auf das neue Jahr hin gibt es einen Wechsel in der Geschäftsleitung. Andreas Hutzli, Boltigen, tritt als langjähriges Mitglied zurück. Auch die beiden Vertreter der Gemeinde Saanen, Co-Präsident Albert Bach sowie Hans Schär treten zurück. Allen dreien sei für ihren Einsatz für die Region gedankt. Auch den verbleibenden Geschäftsleitungsmitgliedern, den Gemeinden und dem Geschäftsführer danken wir für die gute und konstruktive Zusammenarbeit sowie das Engagement für unsere Region und damit auch für die Gemeinden!

Christian von Känel, Albert Bach

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