Bergregion Obersimmental-Saanenland

Gemeinsam in eine erfolgreiche Zukunft

Geschäftsbericht 2020

Geschäftsbericht Bergregion OS-SA 2020

Rückblick und Ausblick der Präsidenten
«Ein kollektives Bewusstsein und entsprechendes Handeln hilft uns und unserer Region weiter.»
Mit 2020 haben wir ein anspruchsvolles Jahr hinter uns. Kaum jemand hätte Anfang 2020 geglaubt, dass uns diese Virus-Thematik bis weit ins Jahr 2021 verfolgt.
Nicht alle waren gleichermassen von den Auswirkungen betroffen. In unserer Region geniessen wir grossräumige Verhältnisse, auch bei der Wohnsituation. Beengte Bedingungen kennen wir nicht gleichermassen wie die Städte und Agglomerationen im Mittelland. Das macht unsere Region und unsere Art auch aus. Wir schätzen diese Offenheit und Weiträumigkeit der Landschaft und setzen diese auch voraus. In den letzten Monaten haben uns diese Voraussetzungen auch eine gewisse Sicherheit gegeben. Alle wollen wir uns nun aber baldmöglichst wieder normal bewegen und ausgehen können. Auch normale Sitzungen, bevorzugt ohne Masken, sollen möglich werden, 
obwohl wir uns auch in der Bergregion mit Videokonferenzen zu arrangieren gewusst haben.
Die Delegiertenversammlung fand 2020 als Urabstimmung auf dem Schriftweg statt. Alle zur Abstimmung gebrachten Vorlagen wurden von den Delegierten einstimmig angenommen.
Die Traktandenlisten der ordentlichen Geschäftsleitungssitzungen war jeweils reich befrachtet. Planerische Themen standen Projekten der neuen Regionalpolitik NRP, offiziellen Stellungnahmen und weiteren Themen, wie zum Beispiel der regionalen Gesundheitsversorgung gegenüber.

Planungen
Die regionale Abbau- und Deponierichtplanung ist nie abgeschlossen und dadurch mit den Fortschreibungen und notwendigen Anpassungen ein dynamisches Werk. Die vom Amt für Wald und Naturgefahren bestrittene Mengenberechnung konnte gegen Ende Jahr bereinigt werden. Damit wird die kommunale Umsetzungsplanung der Standorte, losgelöst von der regionalen Planung möglich, was dem üblichen Planungsablauf entspricht.
Die Mountainbikeplanung bleibt ein Herausforderung in unserer Region aber auch im ganzen Kanton. Im Rahmen der Vorprüfung wurde mit dem Amt für Gemeinden und Raumordnung AGR vereinbart, auf einen offiziellen Vorprüfungsbericht zu verzichten. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Planung nicht unzählige Male zwischen der Region und dem AGR hin und her geschoben wird. Aufgrund der zahlreichen Vorbehalte aus den Fachstellen und Organisation können, diese nun systematisch abgearbeitet und bereinigt werden. Ziel bleibt nach der Überarbeitung und Bereinigung die abschliessende Vorprüfung und Genehmigung. 
Die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Umgang mit der ganzen Mountainbikethematik sind in unserem Kanton Bern nicht ideal. Wir sind darauf angewiesen, dass sich der Kanton bewegt. So fehlen nach wie vor die gesetzlichen Grundlagen und das fachliche Knowhow mit der entsprechenden Interessenvertretung. Es gibt zwar eine Fachstelle für Langsamverkehr, welche sich für die Interessen von Wanderern und Velofahrern einsetzt. Im Kanton Bern wird aber unseligerweise unterschieden zwischen Velo und Mountainbike. Es ist zwingend notwendig auf eine Gleichstellung des Mountainbikens mit dem Velofahren und Wandern auf Gesetzes- und Verordnungsebene hinzuarbeiten.

Regionale Gesundheitsversorgung
Wir, unsere Gemeinden und die Region, könnten uns darauf berufen, dass die Zuständigkeit für die Gesundheitsversorgung beim Kanton liegt. Diese Haltung bringt uns aber in Bezug auf die Spital- und die Gesundheitsversorgung in der Region nicht weiter. Vielmehr hilft uns, wenn wir uns regional gut abgestimmt und koordiniert auch in der Verantwortung sehen und uns, für unsere regionale Gesundheitsversorgung einsetzen. Der Kanton und die Spital STS AG, als Mitverantwortliche für die Spitalversorgung, werden dabei nicht aus der Verantwortung entlassen. Die Beteiligung der Gemeinden hat den grossen Vorteil der Mitsprache. Darauf wollen wir uns regional gut abgesprochen und koordiniert fokussieren.

Gemeinden, Geschäftsleitung und Geschäftsstelle
Fred Stocker ist per Ende 2020 aus der Geschäftsleitung ausgeschieden. Ihm sei an dieser Stelle bestens für seine Arbeit gedankt.
Die Betreuung und Bearbeitung der laufenden Geschäfte benötigt ein grosses Wissen und viel Einsatz. Unser Geschäftsführer Andreas Grünig ist bereit, diesen Einsatz zu leisten und sein wertvolles Wissen für unsere Region zur Verfügung zu stellen. Dafür danken wir ihm ganz herzlich.
Für die Teilzeit-Mitarbeit in der Geschäftsstelle der Bergregion und unter anderem auch mit dem Ziel einer breiten Verteilung des Wissens und damit einer Minimierung von personellen Risiken, konnte Yvonne Lauber, Frutigen angestellt werden. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Yvonne Lauber und wünschen ihr bei der Mitarbeit in der Geschäftsstelle alles Gute!
Den Gemeinden sowie Kolleginnen und Kollegen in der Geschäftsleitung danken wir an dieser Stelle herzlich für die Zusammenarbeit und das Engagement für gemeinsame Anliegen. Wir sind darauf angewiesen.
Mai 2021, für die Bergregion Obersimmental-Saanenland

Toni von Grünigen, Albin Buchs – Co-Präsidenten

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